Indianerplatz

 

Lindemanns Bibliothek

Literatur und Kunst im Info Verlag. Band 178

ISBN 978-3-88190-706-4

 

"Der Indianerplatz gehört uns": Das ist das Leitmotiv junger Leute, die sich dort treffen. Rocker machen ihnen den Platz streitig, werden gewalttätig. Die arbeitslose Frodi, Johanna und deren Freunde wehren sich. 

 

Der Kulturamtsleiter der Stadt, Hochstuhl, verirrt sich in eine fatale Leidenschaft für die erst 15-jährige Johanna. Er sucht Zuflucht in der Kunst und steht am Ende vor einer Entscheidung auf Leben und Tod.

 

Der Platz, das Rotlichtmilieu, die Kunst: Der Roman dringt in diese Lebenswelten ein, führt sie zusammen, lässt sie aufeinanderprallen.   

 

In den 'Badische Neueste Nachrichten' heißt es zu dem Roman:

 

Aus dem Milieu arbeitsloser Jugendlicher führt er in Characktere wie die begehrte Frodi oder den schweigsamen fotografierenden Razzi und deren Konflikt zwischen Liebe und Gewalt ein. 'Menschlich' einfühlsam, aber durchaus pathosfrei und rauh.

 

Ausführliche Rezension in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 9. Januar 2013:


Geld Amok Aus

 

Eine Bank, die sich gegen eine feindliche Übernahme stemmt, ein Bankmanager, der um sein verlorenes Gedächtnis ringt, eine aggressive Lyrikerin und ein brutaler Privatdetektiv: Das sind die Pole dieses Krimis, in dem es um uralte menschliche Motive geht, um Geld und Macht. Und um die Bereritschaft, dafür zu morden.

 

Gibt es etwas andres als Spuren? sinniert düster die Lyrikerin angesichts des Mordes an ihrem Vater, einem Manager, der Immoinvestbank. Und die Wirklichkeit? Ist sie auch nur die Spur von Ereignissen, die in einer anderen Welt statt finden?

 

Ihr Freund Dietrich Sohlau, Manager der Bank, ringt nach einem Gedächtnisverlust um eine neue Identität. Er findet eine eigene Antwort: Wir haben das Geld erfunden, weil wir selber Geld sind.  

 

Gorge, der Privatdetektiv, weiß, wer er ist: ...der Brutalste, der Hinterhältigste, darin ist er maßlos, darin ist er der Beste.

 

Am Ende der Spirale aus Betrug und Gewalt, in den die Lyrikerin und Sohlau geraten, ist in der Finanzwelt nichts mehr wie es schien.

 

 

Der Roman wurde in diesen Tagen bei BoD veröffentlicht (ISBN 978-3-8391-9624-3)

 

 

 

Das ist nicht mein Buch
Das ist nicht mein Buch

Die dunkle Seite der Mathematik

 

Georg Cantor hat vor etwa 140 jahren einen Bann gebrochen: Er hat das aktual Unendliche in die Mathematik eingeführt. Führende Mathematiker seiner Zeit haben sich gegen diese Neuerung gewehrt. Für sie war das Unendliche nur Grenzwert mathematischer Analysen.

Der Roman verlegt die Auseinandersetzugen um diese Kontroverse in die Gegenwart. Eine Gruppe junger Mathematiker bricht auf ins unerforschte Reich nicht abzählbarer überunendlicher Zahlen. Sie bezahlen dafür mit Karriereproblemen. Ihr führender Kopf, der zugleich Lyriker ist, verzweifelt an den scheinbar unlösbaren Problemen, die seine Mathematik geschaffen hat. Sein junger Kollege und Kollegin versuchen gegen Widerstände, die Probleme zu lösen und die neue Mathematik der mathematischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es ist am Ende auch ein Wettlauf mit der Zeit, ob dies gelingt, ob die neue Mathematik der Öffentlichkeit als widerspruchsfreies System vorgestellt werden kann. 

 

Was das alles mit dem Unvollständigkeitstheorem des bedeutendsten Logikers des letzten Jahrhunderts, Kurt Gödel, und mit Münchhausen zu tun hat, das wird in diesem Roman skizziert.

 

Erzählt wird die Geschichte von einem Icherzähler, der selbst kein Mathematiker ist. Gerne berichtet er zwischendurch über seinen Hund, der ihm ein treuer Weggenosse ist und dem es zum Schluss ergeht wie den Mathematikern: Er hofft, jagend die große Beute zu machen. Am Ende hat er nur eine Plastiktüte im Maul, die mit seinem eigenen Blut besudelt ist.  

 

Das Buch wird wegen seines spezifischen und nicht leicht zu lesenden Inhalts noch nicht veröffentlicht werden. Wer Interssse daran hat, kann mich aber gerne per e-mail kontaktieren.